Radtour auf dem Vulkanradweg am 2.8.2014

 

Der Einstieg in Hartmannshain

Oft geplant und immer wieder verworfen, aber am 2. August war es soweit. In einer kleinen Gruppe fuhren wir auf dem Vulkanradweg.

Um 08:42 Uhr nahmen wir den Zug von Echzell nach Nidda. Dort übergaben wir unsere Bikes an den Busfahrer, der sie in einem Spezialanhänger unterbrachte. Pünktlich um 09:06 Uhr fuhr der "VB-93" der Verkehrsgesellschaft Oberhessen in Richtung Hoherodskopf. Um 10:00 Uhr dort angekommen wurden die Fahrräder noch einmal kurz gecheckt und es ging los (Kosten Bahn & Bus für Erwachsene Echzell-Hoherodskopf € 4,35).

Auf dem Hoherodskopf-Steig fuhren wir auf einer Grobschotter-Piste steil bergab, bevor uns ein kleiner, aber heftiger, Anstieg forderte. Durch Wiesen und Felder eine wunderschöne Strecke. In Hartmannshain angekommen, begaben wir uns bei rund 600 Höhenmetern (Hm) auf den Vulkanradweg.

Meist gemütlich rollend (es gibt mittendrin ein paar kleine Steigungen) fuhren wir auf der alten Dampfloktrasse auf Flüsterasphalt vorbei an Ober-Seemen (400 Hm), Gedern (300 Hm), Merkenfritz und Hirzenhain (280 Hm) bis nach Ortenberg (160 Hm). Dort legten wir eine "kühle" Pause im Eiscafe "Cortina" bei "Ucci" (Mateo) Impagnatiello ein: @Ucci: Dein Eis ist genauso lecker wie damals in Büdingen!

Frisch und erholt ging es wieder auf die Strecke, vorbei an Selters und Stockheim bis nach Glauberg (150 Hm). Dort meldete sich der Hunger und wir stoppten am Landgasthof Glauberg, der sich im und am Bahnhof befindet. Bei sehr gutem Essen stärkten wir uns in dem schönen Biergarten für den nächsten Teil der Tour.

Von Glauberg aus fuhren wir über Enzheim und Lindheim. Hier verliessen wir den Vulkanradweg und ab ging es nach Rodenbach. Die Steigung in Richtung Stammheim war heftig, aber auch sie wurde "bezwungen". Die Abfahrt den Berg hinab entschädigte für die Anstrengungen. Von Stammheim aus folgte eine entspannte Tour nach Staden, um den Berg herum an Leidhecken vorbei nach Reichelsheim und Heuchelheim. Von dort aus folgte der Weg durch das Bingenheimer Ried zurück nach Gettenau und Echzell.

70 meist entspannte aber auch anspruchsvolle Kilometer. Ganz herzlichen Dank an Bernd, der durch seine Radfahr-Erfahrungen viele Tipps geben konnte und auch zwei Reparaturen an dem Bike eines Teammitglieds vornahm. Alles in allem: Ein schöner Tag, der sicherlich wiederholt wird, vielleicht auch in der Gegenrichtung.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die freundliche und kompetente Beratung durch Corinna Schmidt von der Vogelsberger Touristik GmbH in Schotten, die sich am Telefon sehr viel Zeit nahm.

 

Wichtige Information: Bevor jemand auf diese Tour geht, muss selbstverständlich vorher das Fahrrad überprüft werden. Legt besonderen Wert auf den Zustand der Reifen und vor allem der Bremsen. Die Schotterstrecke hinab vom Hoherodskopf nach Hartmannshain kann ohne ordentliche Bremsen sehr gefährlich werden!

Radgruppen ab 4 Personen müssen sich für den Bustransport mit dem "Vulkan-Express im Vorfeld unter 06631/9633-33 anmelden!

 
Links:
 
Die alte Dampfloktrasse, heute aus Flüsterasphalt
Hervorragende Beschilderung
Überall Rumpsteaks auf vier Beinen
Blick auf Gedern
Burg Lißberg
Das Bingenheimer Ried
Die neue Schutz- und Beobachtungshütte auf Gettenauer Seite